Konzert 2014 - Aufstand & Freiheit

Sa. 3. Mai 2014 im Bürgerhaus am Seepark - Orchestergemeinschaft SeeparkAm Samstag 03.05.2014 ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus am Seepark gestaltete die Orchestergemeinschaft Seepark das große Gala-Konzert "Aufstand & Freiheit - Eine Geschichte der Badischen Revolution". Die Besucher konnten sich zurückversetzen lassen in die Zeit von 1848/1849.

Vor 165 Jahren war in Freiburg allerhand los. Es war die Zeit der Badische Revolution, die Zeit von Friedrich Hecker und Gustav von Struve. Man sehnte sich nach Freiheit vor der preußischen Unterdrückung und kämpfte für eine demokratische Republik. Zusammen mit Historix Tours Freiburg und die Ranzengarde Concordia 1858 Freiburg laden wir Sie ein in die Zeit von 1849.

Die Besucher erlebten sinfonische Blasmusik und den Klang der Fanfaren und Trommeln die zur Revolution blasen. Auf dem Programm standen bekannte Märsche und moderne Werke für sinfonisches Blasorchester. Es war ein spannender Konzertabend mit vielen Überraschungen und über 120 Musiker der Ranzengarde Concordia Freiburg, des Jugend- und Hauptorchesters der Orchestergemeinschaft Seepark.

 

Inhalt

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Konzert Programm

Jugendorchester der Orchestergemeinschaft Seepark

Leitung: Michael Schönstein

  • Aus der Feuerwerksmusik (Georg Friedrich Händel)
  • König der Straße (Roger Miller)
  • Baba's Reggae Rock (Kurt Gäble)
  • Du bist die Musik in mir (Jamie Houston)
  • Kein Berg zu hoch (Ashford & Simpson)
Orchestergemeinschaft Seepark & Ranzengarde Concordia

Leitung: Michael Schönstein & Werner Hederer

  • Silva Nigra (Markus Götz)
  • Freiburger Stadtmusikanten (Viktor Hasselmann)
  • Preußens Gloria (Johann G. Piefke)
  • Rittmeister (Heinrich Bohnert)
  • Kreuzritter Fanfare (Richard Henrion)
  • Freiheit (Kurt Gäble)
  • Die Brücke an der Grenze (Otto M. Schwarz)
  • Fehrbelliner Reitermarsch (Richard Henrion)

Sa. 3. Mai 2014 - Orchestergemeinschaft Seepark Sa. 3. Mai 2014 - Orchestergemeinschaft Seepark

www.historix-tours.deKooperationspartner

Historix Tours Freiburg

Historix-Tours®: Die Liebe zur Heimatstadt Freiburg, zum Tourismus, sowie der feste Glaube an eine neue Form der Stadtführungen führte am 1998 zur Gründung der Firma HISTORIX-TOURS. In Anlehnung an die englische Tradition der „Ghostwalks“ arbeiten Hartmut Stiller und Nicola Aly seitdem konsequent an der Verschmelzung von Theater, Unterhaltung, Schauspiel und der Vermittlung von Wissen, um die Geschichte und Geschichten in spannender und unterhaltsamer Weise darzubieten. Seit dem 3. August 1998 finden ununterbrochen täglich Erlebnis-Stadtführungen in Freiburg statt. Damit gelten sie als die Erfinder der Erlebnis-Stadtführungen in Freiburg. Sehr stolz sind sie außerdem darauf, mit zu den ersten Unternehmen in Deutschland zu gehören, die Event-Touren und Ghost-Walks durchführten. Nach eigener Recherche waren sie auf dem Sektor Ghost-Walks deutschlandweit die Ersten!

von Historix Tours FreiburgAls historischer Revolutionsführer wird Jörg Nadeschdin das Konzertprojekt mitgestalten. Er kam 1999 nach Freiburg. Am Wallgraben Theater war er u.A. in  Bernhards "Theatermacher", Ortons "Seid nett zu Mr. Sloane", der preisgekrönten Inszenierung des Stückes "Wer hat meinen kleinen Jungen gesehen?", "norway.today" von Igor Bauersima, Shakespeares "Romeo und Julia" und "Kunst" von Yasmina Reza zu sehen. Im Juni 2003 erschien sein erstes Theaterstück "Der König - Ein Monolog" und wurde im Thomas Sessler Verlag Wien verlegt (Uraufführung im September 2005 am Wallgraben Theater). Seit vielen Jahren ist Jörg Nadeschdin freiberuflicher Mitarbeiter bei Historix-Tours und dort als Tour-Guide in den unterschiedlichsten Rollen zu erleben.

www.historix-tours.de

WappenRanzengarde Concordia 1858 Freiburg e.V.

Die Wurzeln der Ranzengarde Concordia von 1858 e.V. liegen ursprünglich im Corps der „Freyburger Freywilligen“, das 1793 zur Verteidigung des Breisgaus und der Stadt Freiburg gegen die französischen Revolutionstruppen aufgestellt wurde. Nach der späteren Gründung des Erzherzogtums Baden diente das Corps vor allem als Ehrenwachen und Spalier stehende Repräsentationstruppe, bevor es nach der badischen Revolution von 1848 aufgelöst und entwaffnet wurde. Die sogenannten „Feierabendsoldaten“ aber fanden in den damals gegründeten freiwilligen Feuerwehren (Pompiercorps) sowie den Turn- und Männergesangvereinen ein neues Betätigungsfeld. Der Name „Ranzengarde“ stammt nicht wie irrtümlich angenommen von den Auswüchsen übermäßigen Biergenusses. Vielmehr war dies der Tornister mit Feldverpflegung und Schlafutensilien, der früher von den Soldaten als „Ranzen“ getragen wurde.

Heute gliedert sich der Verein in verschiedene Abteilungen, wie etwa der “Marketenderei”, der “Artillerie”, den “Biedermeier Damen”, sowie dem “Spielmannszug”, der den weitaus größten Teil des Gesamtvereines stellt und 1949 gegründet wurde. Über 30 aktive Musiker von 10 bis 76 Jahren bilden den musikalischen Kern der Musikabteilung und sind mit Auftritten über das gesamte Jahr hinweg im In-und Ausland vertreten. Die Instrumentierung beruht auf historischen Instrumenten wie etwa den Natur-Fanfaren, Flöten, Lyren, Marschtrommeln, Pauken und Becken. Auch treten die Musiker des Spielmannszuges in einer historischen Landsknechtsuniform in den Freiburger Farben rot und weiß auf.

www.ranzengarde-concordia.de

Gesamtfoto 

Geschichtliches

In der Freiheitsbewegung von 1848/49 wurde auch im Großherzogtum Baden für Freiheit, Rechtsstaat und Menschenrechte gekämpft. Am 13. April 1848 zogen Friedrich Hecker und Gustav Struve mit Freischärlern von Konstanz los, um die Republik in Baden zu erkämpfen. Freiburg sollte auf dem Weg zur Residenz nach Karlsruhe die wichtigste Zwischenstation sein. Die in Freiburg wartenden Freischärler – hauptsächlich Handwerksburschen, Bauern und Studenten – wurden angeführt vom „Münstergeneral“ Georg von Langsdorff dem Gründer der Freiburger Turnerschaft von 1844 und von Carl von Rotteck dem Vetter des Bürgermeisters Joseph von Rotteck.

Die Hauptstreitmacht Heckers wurde am 20. April 1848 bei Kandern geschlagen. Freiburg war von regierungstreuen Truppen umstellt und es kam zum Gefecht am Waldrand von Günterstal. Am 23. April 1848 verrammeln die etwa 1500 in der Stadt versammelten Freischärler in der Osternacht die Tore mit Barrikaden und erwarten die 5000 Mann unter dem Kommando Franz Sigels, die aus Richtung Horben kommend auf Freiburg vorrücken sollen. Georg von Langsdorff steigt auf den Münsterturm und schaut verzweifelt nach der anrückenden Hilfe für die eingeschlossenen Freischärler aus, die die um Freiburg stehenden Bundestruppen angreifen sollten. Der Plan von Franz Sigl ist aber nicht geglückt und die Freischärler mussten sich nach St. Georgen zurückziehen.

Am 1. Mai 1849 erließ der provisorische Landesausschuss der Volksvereine in Baden einen Aufruf an das Volk sich zu bewaffnen. „Ein in Waffen stehendes Volk ist die Schutzwehr der Freiheit, ist der Schrecken der Tyrannen. Darum nochmals, Mitbürger, bewaffnet Euch!“

Die Revolution ging vor 165 Jahren am Schwabentor zu Ende: Hier wurden die nach den Kämpfen übrig gebliebenen, erschöpften Freischärler, von 6000 ausgeruhten Soldaten in die Flucht geschlagen. „Und alle, die sich blicken ließen, tat das Militär erschießen“, heißt es im „Guckkastenlied“. Die badische Revolution und ihre Rebellen sind in Freiburg fest verankert.

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