Saxophone

aus der Fetschrift 2006Im Blasorchester werden fast ausschließlich das Alt-Saxophon in Es, das Tenor-Saxophon in B und das Bariton-Saxophon in Es verwendet. Seltener das in kerzengerader Form gebaute Sopran-Saxophon.

 Die Musiker:

 

Die Instrumentenkunde:

Obwohl doch vollkommen aus Metall, gehört das Saxophon trotzdem zu den Holzblasinstrumenten. Dies liegt in der Anblastechnik begründet, denn genau wie bei den Klarinetten wird der Ton durch ein Schnabelmundstück mit einfachem Rohrblatt erzeugt. Die Klappenmechanik ist aber eher mit der der Flöte als mit der einer Klarinette verwandt. Das Saxophon wurde um 1840 von Adolphe Sax, einem belgischen Instrumentenbauer aus einer Kombination einiger anderer Instrumente entwickelt. Es gelang jedoch nur in ganz wenigen Fällen, das Saxophon ins Sinfonieorchester einzuführen. Es machte daher seinen Weg über französische Militärkapellen und die Südstaaten Amerikas in die amerikanische Jazz-Szene (New Orleans). Von hier war der Weg in die großen Swing-Orchester (Big-Bands) nicht mehr weit. Ins deutsche Militärorchester gelangte das Saxophon erst kurz vor dem 2. Weltkrieg, als Felix Husadel beschloss, seinem Luftwaffenmusikkorps einen Saxophonsatz beizufügen (nicht bei Infanterie und Marine). In Deutschland konnte das Saxophon seinen Siegeszug erst nach dem Krieg in den großen Tanzorchestern und in der Jazzmusik antreten.

Video anschauen:

» Saxophon-Satz spielt "Bohemian Rhapsody"

Die Saxophone

Das Register über sich selbst:

Als „Nomaden-Volk“ haben wir unseren endgültigen Sitzplatz noch nicht gefunden. Nach jeder Inspiration unseres Dirigenten wechseln wir in alle Ecken des Probesaals, um den Klang des Orchesters optimal zu maximieren. Bei dieser Gelegenheit haben wir Etliches erleiden müssen. Ob mit Trompeten oder Schlagwerk im Nacken, unsere feinen Ohren halten hohen Dezibelzahlen stand. Selbst eine geographische Trennung des Registers kann unser Gemeinschaftsgefühl nicht verringern. Nord- und Südtribühne halten zusammen! Wir bieten sogar Seminare zum Thema „positive Kameradschaft im Register“ an. Neidern, Registern im Goldrausch und sämtlichen anderen Musikern verraten wir gerne unser Erfolgsrezept. Anstrengende und übeintensive Registerproben werden stets kulinarisch von uns gegenseitig mit kleinen süßen und pikanten Speisen belohnt. Eine Rezeptidee davon finden Sie auf Seite 30! Der Abschluss jeder Hocksaison bildet ein traditionelles Grillen am Silbersee, das Schlemmerherzen und Leberwerte höher schlagen lässt. Gerade neue Musiker finden hierbei guten Anschluss. Dieses Erfolgsrezept ist praxiserprobt, da 8 von 10 Musikern unseres Registers Saxophon erst als zweites Instrument erlernt haben.Der Spaßfaktor kommt auch in den Proben und Konzerten nie zu kurz.Unser Register liebt Filmmusik, Swing und fetzig rhythmische Passagen, in denen wir unseren universell einmaligen Klang zum Ausdruck bringen können. Obwohl besonders ein Register sehr zurückhaltend spielt, sind wir Kritik gegenüber sehr aufgeschlossen, wohlwissend, dass unser Chefdirigent das musikalisch Beste aus uns herausholt. Der Klang unserer Saxophone ist mindestens so komplex, vielschichtig und erotisch, wie der Geschmack eines guten Weines, von samtig weich bis erfrischend spritzig.

Ein kleines Zitat aus unseren außermusikalischen Aktivitäten:

Die meisten Proben, das ist klar,
sind wir Saxophone auf alle Fälle da!
Egal ob Dur, egal ob Moll,
wir klingen einfach immer toll!
Bei uns gibt‘s immer was zu lachen,
denn Saxophone lassen`s krachen!!!“

aus der Festschrift 2006

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