Klarinetten

aus der Festschrift 2006Im sinfonischen Blasorchester werden die kleine Klarinette in Es,  die Klarinette in B, die Alt-Klarinette in Es und die Bassklarinette in B verwendet. Die Klarinetten sind meist melodieführend, sorgen aber mit allerIei Trillern, Läufen und Verzierungen für Brillianz und Farbe im Blasorchester.

 Die Musiker:

 

 

 

Die Instrumentenkunde:

Die KlarinetteDie Klarinette wurde nach 1700 vermutlich von J. Ch. Denner aus dem "Chalumeau", einem volkstümlichen Rohrblattinstrument mit neun Grifflöchern entwickelt. Der Ton wird mit einem einfachen Rohrblatt erzeugt, das die Luftbahn des Schnabelmundstückes schwingend periodisch verschließt. Die ursprüngliche Klappenzahl wurde von zwei auf dreizehn erhöht. 1839 wurde die Klarinette mit dem von Boehm für die Flöte erfundenen Klappenmechanismus versehen. In Deutschland setzte sich jedoch nach 1900 das System von Oskar Oehler mit über zwanzig Klappen und fünf Ringen durch (= sog. "Deutsches System"). Seit Mitte des 18. Jahrhunderts hat die Klarinette einen festen Platz im Sinfonieorchester, etwas später auch in Militärkapellen.

Das Register über sich selbst:

Die Klarinette ist ein Instrument aus schwarzem Holz mit 13 Klappen, über 20 Löchern und einer Länge von ca. 66cm. Trotz des dunklen Holzes sieht sie nicht traurig aus, sondern genau dieses Material lässt sie sehr edel erscheinen. Die silbernen Klappen geben ihr noch einen zusätzlichen Glanz. Zusammengebaut wird sie aus fünf Teilen: Trichter, Unterstück, Oberstück, Birne und Mundstück. Erwähnenswert sei hier die Birne, die der Klarinette einen gesunden Touch verleiht. Töne, oh ja! Töne kann sie sehr viele erzeugen: Von romantisch samtweich bis zu einem klaren, scharfen Ton. Sogar die Erzeugung von Tönen nur auf dem Mundstück werden bei manchen Stücken von ihr abverlangt. Es ist somit leicht zu erkennen, dass sie auf diesem Gebiet sehr flexibel ist. Als pflegeleicht kann man sie eigentlich auch bezeichnen. Warmes Wetter mag sie sehr gerne, sehr kaltes und feuchtes Klima können ihr aber doch manchmal Schaden zufügen. Ebenso sollte man Unfälle, wie z.B. einen Sturz zu Boden, vermeiden.

Auch die gründliche Reinigung nach der Benutzung des Instruments ist dringend durchzuführen, ansonsten kann sich der Zustand der Klarinette, und damit verbunden ihr äußeres Erscheinungsbild,
dramatisch verschlechtern. Mitnehmen kann man die Klarinette überall hin. Verpackt in ihrem weich ausgepolsterten Koffer übersteht sie jede Reise ohne Probleme. Ob im Fahrradkorb, im Rucksack, an der Hand oder im Auto, sie fühlt sich wohl und freut sich auf ihren nächsten Einsatz.

Apropos Einsatz: Ein Einzelgänger ist sie keinesfalls. Zwar ist sie auch für ein Solo zu haben, aber das gemeinsame Musizieren mit anderen Instrumenten bereitet ihr mehr Freude. Nun ist auch klar, weshalb wir gerne auf der Klarinette musizieren. Aber was hat die Klarinette mit Gemüse zu tun?
Hier die Antwort: Aufgrund ihres schwarzen Holzes hat ihr mal jemand den Namen „Schwarzwurzel“ gegeben. Dies bedeutet nicht, dass sie zum Verzehr geeignet ist, aber ein gesundes Hobby ist sie allemal.

aus der Festschrift 2006

Nächste Termine

Login für Mitglieder

Jetzt auf der Seite

Aktuell sind 164 Gäste und keine Mitglieder online

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.