Tenorhörner

aus der Festschrift 2006Im Blasorchester haben "die Tenöre", also Tenorhorn, Euphonium und Bariton, weit gefächerte Aufgaben. Von der Melodie über eigenständige Nebensolo-Passagen und harmonische Aufgaben, müssen sie mitunter sogar die Tuben in ihrer Bass-Funktion unterstützen.

 Die Musiker:

 

Die Instrumentenkunde:

Das TenorhornDas Tenorhorn ("Infanteriecello") gehört ebenfalls zur Familie der Bügelhörner und klingt eine Oktave tiefer als das Flügelhorn. Es ist äußerst beweglich und somit wie das Flügelhorn für schwierige Läufe und Melodiepassagen besonders geeignet. Es unterscheidet sich von der Posaune durch den viel weicheren, tragenden Klang. Ursprünglich auch in Trompetenform gebaut, sind heute nur noch die ovale Form (mit Zylinderventilen) oder die Tuba-Form (mit Zylinder- oder Perinet-Ventilen), jeweils mit nach oben gerichtetem Schallbecher gebräuchlich.

Tenorhorn und Baritonhorn sind eigentlich identische Instrumente, obwohl die Baritonstimme (im Bass-Schlüssel) mit möglichst weit mensurierten Instrumenten geblasen werden soll, um die etwas tiefere Lage gegenüber den Tenorhörnern (im Violin-Schlüssel) klanglich besser zur Geltung zu bringen. Vier Ventile sollten generell zum Standard gehören.

Das Register über sich selbst:

Tenorhorn/Bariton/Euphonium – sind drei unterschiedliche Instrumente, die aber gemeinsam haben, dass Sie meist die gleiche Stimme spielen.

Das besondere an den drei Instrumenten ist, das Sie meistens weder die Hauptmelodie noch Rhythmus spielen. Sie spielen vielmehr mit ihren weichen, warmen und wohlklingenden Tönen die wunderschönsten Nebenmelodien, ergänzen damit das Hauptthema und machen so ein Stück erst interessant. Sie sind somit die wichtigsten und zugleich auch wohlklingendsten Instrumente. Dazu kommt noch das es viele Musiker gibt, die lieber melodieführende Instrumente spielen und es dadurch sehr wenige in der tiefen Lage gibt. Leider geht dadurch oft der schöne Klang von Tenor- und Baritonstimme in einem Blasorchester fast völlig unter.

Jedes Blasorchester freut sich deshalb über Musiker, die erkannt haben, wo die Qualität in einem Orchester herkommt. Dieser auserwählte Kreis an geselligen, spontanen, flexiblen (oft müssen auch Fagott, Tenorsaxophon oder Posaunenstimme gespielt werden) Musikern ist meist sehr klein und immer glücklich, wenn sich ihnen weitere Gleichgesinnte anschließen. Das Register strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert ausdrücklich entsprechend qualifizierte Frauen auf.

Getreu dem Motto: „Es ist nicht die Quantität die zählt, sondern die Qualität!!!“

aus der Festschrift 2006

Nächste Termine

Login für Mitglieder

Jetzt auf der Seite

Aktuell sind 159 Gäste und keine Mitglieder online

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.