Tuba

aus der Festschrift 2006Die Tuba ist zusammen mit Waldhörnern, Posaunen und dem Schlagzeug für Rhythmus und Harmonie im Blasorchester zuständig. Sie sind die Klangbasis für das Orchester und werden oft durch E-Bass, Contrabass, Fagott und Bass-Klarinette unterstützt.

 Die Musiker:

 

Die Instrumentenkunde:

Die TubaZur Familie der Bügelhörner gehörend, wurde die Bass-Tuba im Jahre 1835 regelrecht in Auftrag gegeben. Der damalige preußische Musikinspizient Fr. W. Wieprecht hatte es satt, dass es keine genügend durchschlagkräftigen Bass-Instrumente für seine Musikkorps gab. Also erteilte er dem Berliner Instrumentenbauer Moritz den Auftrag, ein Bass-Instrument auf Bügelhorn-Basis zu entwickeln, was dieser dann auch tat. Damit war das Bass-Problem beim Marschieren gelöst und die bis dahin gebräuchlichen Ophikleiden (Klappenhörner mit grausigem Klang und miserabler Stimmung) konnten in den Ruhestand gehen. Die Tuba ist somit zusammen mit dem Saxophon das jüngste Instrument im Orchester. In Deutschland sind die "hohe" Bass-Tuba in F oder Es sowie die "tiefe" Kontrabass-Tuba in B am gebräuchlichsten, wobei meist die recht gelenkige Bass-Tuba in F als Einzelkämpfer im Sinfonieorchester Verwendung findet. Im Blasorchester sind jedoch die doch etwas behäbigeren B-Kontrabass-Tuben das wichtige Fundament, weil ja keine Streichbässe vorhanden sind. Die hohe Bass-Tuba (F/Es) verdoppelt die Bass-Linie meist in der Oktave um den obertonarmen Klang besser hörbar zu machen.

Das Register über sich selbst:

Tenorhorn, Tuba, Waldhorn – die drei Vertreter des Blechregisters der Orchestergemeinschaft haben viel gemeinsam. Zum Einen lässt allen schon der Klang ihrer Namen erahnen, welch wunderbare Töne sich aus diesen goldenen Instrumenten entlocken lässt. So vollenden erst sie wirklich das Spiel der anderen Register mit wohlklingenden, warmen Tönen oder verleihen mit beeindruckenden Melodien den Stücken Leben. Außerdem würden sie sich alle um mehr Verstärkung freuen. Fristen sie ihr Dasein in der letzten Reihe doch manchmal einsam, aber dennoch glücklich, und hin und wieder auch durch Gastmusiker gestärkt, werden sie stets treu ihren Dienst in der Orchestergemeinschaft Seepark antreten, getreu dem Motto: „Es ist nicht Quantität die zählt, sondern Qualität.“

aus der Festschrift 2006

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