Frühjahrskonzert 2004

Blasmusik, weit weg vom Schlager - Frühjahrskonzert des MV Wittental und der Freiburger Orchestergemeinschaft Seepark in der Stegener Kageneckhalle

Pressebericht aus der Badischen Zeitung vom 27. April 2004

STEGEN. Frühjahrsdoppelkonzert in Stegen: Für den Auftakt sorgte der Musikverein Wittental mit dem Konzertmarsch "Helios", mit musikalischen Experimenten begeisterte nach der Pause der Gastverein "Orchestergemeinschaft Seepark" aus Freiburg die Besucher in der Kageneckhalle.
"Gold und Silber" ließen die Wittentäler Musiker über ihr geneigtes Publikum regnen, mit einem Werk des österreichischen Komponisten Franz Léhar.

Dieser schrieb den melodischen Konzertwalzer 1902 eigens für einen fürstlichen Faschingsball. Es folgten weitere tänzerische Skizzen, von Conferencier Andreas Blaudszun dem Publikum nahe gebracht. Vater Hellmut Blaudszun, langjähriger Dirigent der Wittentäler Kapelle, setzte die Ankündigungen mit "Erinnerungen an ein Ballerlebnis" von Hans Bunt und dem mächtigen "Säbeltanz" um. Unter dem Motto "Blasmusik fatal" nahm Michael Schönstein im zweiten Konzertteil den Dirigentenstab der "Orchestergemeinschaft Seepark" auf. Zuvor machte Michael Kott die Zuhörer auf das musikalische Anliegen der aus den einstigen Musikvereinen Betzenhausen und Mooswald entstandenen Orchestergemeinschaft aufmerksam: Ein Experiment mit Blasmusik, fernab "verschlagerter" Volksmusik, wie sie heute vielfach über Rundfunk- und Fernsehsender konsumiert wird. Mit dem Stück "A Festival Prelude" (Alfred Reed) stellte sich ein Teil der Register mit ihren im Schnitt sehr jungen Musikern vor. Mit dem Marsch "Seventeen come Sunday" von Ralph Vaughan Williams nahmen sie stramm Kurs auf ihr abendliches Herzstück: "Große Serenade für einen schrecklichen Haufen Bläser und Schlagzeuger".
Im Rahmen des Konzertes zeichnete Bezirksvorsitzender Georg Mayer vom Oberbadischen Blasmusikverband den Trompeter Klaus Hug für 25 aktive Vereinsjahre mit der silbernen Nadel des Verbandes aus. Für den Musikverein würdigte dessen Vorsitzender Klaus Göppentin den Vereinskollegen. Klaus Hug entstammt einer traditionsreichen Musikerfamilie aus Stegen-Wittental. Sein Vater Willi Hug blies bereits die Trompete im Wittentäler Musikverein, leitete ihn lange Jahre als Vorsitzender und gab auch als Vizedirigent vielfach den Ton an. Ihn nahm einst Vater Pius an die Hand und führte ihn in die Blaskapelle ein. Auch für Nachwuchs ist gesorgt: Klaus Hugs Sohn macht als Vertreter der vierten Hug-Generation im Musikverein Wittental Musik. (Ein Bericht von Monika Rombach) '

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